Evolution-Elemente – adaptive Visuals
Die Evolution-Elemente erweitern die Core-Elemente um markante, adaptive Gestaltungselemente. Sie verleihen dem Erscheinungsbild von INFORM zusätzliche Tiefe, Dynamik und Wiedererkennbarkeit. Viele dieser Elemente leiten sich direkt aus unserer Bildmarke – dem Rhomboid – ab und übertragen ihre charakteristische Formlogik in neue, flexible Anwendungen.
Während der CORE ein stabiles Fundament bildet, schaffen die Evolution-Elemente eine visuelle Weiterentwicklung, die unsere Designs moderner, energetischer und prägnanter macht. Sie führen die Essenz des Rhomboids weiter und übersetzen sie in eine dynamische grafische Sprache, die INFORM klarer, lebendiger und ikonischer erscheinen lässt.
Die Bildmarke wird zum Rahmen – zur Klammer – zum Fokus
Rolle der Evolution-Elemente im Gesamtsystem
Gemeinsam bilden Schräge, Rahmen und Fokus eine visuelle Evolutionsschicht, die:
- den Charakter der Marke verstärkt
- mehr Energie und Bewegung ins Design bringt
- neue gestalterische Möglichkeiten eröffnet
- und INFORM ein modernes, unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht
Sie sind kein Ersatz für die Core-Elemente, sondern deren Weiterführung – bewusst, dynamisch, adaptiv und präzise definiert.
Die Schräge – unsere definierte Dynamik (15,5° Shear)
Diese feste Neigung ist kein dekoratives Detail, sondern ein wiederkeh-rendes Gestaltungsmotiv, das:
- Orientierung schafft
- Dynamik erzeugt
- die visuelle Identität von INFORM verstärkt
- und als verbindendes Gestaltungssignal wirkt
Die Schräge bildet damit die Grundlage für weitere adaptive Formen, die im Design OS als prägende Stilmittel eingesetzt werden und die visuelle Dynamik der Marke konsequent weiterführen.
Der Rahmen – eine prägnante Weiterführung des Rhomboids
- als Hervorhebungselement für Inhalte
- als strukturierendes Gestaltungsmittel
- als wiedererkennbarer Markenanker
- als Bühne für Typografie, Grafiken oder Bildmotive
- weiß – für maximale Klarheit und Präzision
- gefüllt mit dem INFORM-Farbverlauf – für ausdrucksstarke,
moderne Bildwelten
Als adaptives Element leitet sich der Rahmen direkt aus der Formlogik des Rhomboids ab und bleibt damit tief in der Markenidentität von INFORM verankert. Er erweitert das System um ein dynamisches, markantes Gestaltungsmittel, das sowohl strukturell als auch atmosphärisch wirkt – ohne je die Core-Elemente zu überlagern.
Der Fokus – unsere ikonische Klammer
Der Fokus ist kein dekoratives Element, sondern ein funktionales Signal, das:
- die visuelle Hierarchie stärkt
- Akzente setzt
- die Aufmerksamkeit gezielt auf Inhalte lenkt
- einen eindeutigen visuellen Fokuspunkt schafft
Die Fokus-Klammer kommt derzeit in Weiß, Petrol, Blaupetrol und optional Schwarz zum Einsatz.
Damit bleibt die Klammer flexibel einsetzbar und dennoch klar im INFORM-Farbraum verankert.
Da sie Teil der evolutionären Gestaltungsebene ist, kann ihre Farbpalette künftig gezielt erweitert werden – immer dann, wenn neue definierte Farbtöne die Funktion, Klarheit und Signalwirkung des Fokus-Elements sinnvoll unterstützen und systemkonform ins Design OS integriert werden.
Parallelogramme – freie tektonische Elemente auf Basis der Schräge
Losgelöst von den festen Seitenverhältnissen der Bildmarke können Parallelogramme mit der definierten 15,5°-Schräge als eigenständige, tektonisch formende Elemente eingesetzt werden.
Sie dienen als leichte, dynamische Outlines, die dem Layout Struktur, Bewegung und räumliche Spannung verleihen – ohne die Core-Elemente zu dominieren.
- Weiß
- Schwarz
- Petrol (erweiterte Farbwelt)
Gestaltungsregeln für die Parallelogramme
Proportionen mit Abstand zur Bildmarke
Die Formen dürfen nicht zu nah an die exakten Proportionen des Rhomboids heranreichen, um eine klare visuelle Differenzierung zur Bildmarke sicherzustellen.
Strichstärke im Systemkontext
Die Linien müssen in ihrer Stärke zu den übrigen Elementen des Layouts
(Typografie, Bildräume, Rahmen) passen und harmonieren.
Sie sind gestalterische Akzente – keine dominanten Flächen.
Kreuzungen sind erlaubt
Parallelogramme dürfen sich überschneiden oder kreuzen, solange die Gesamtwirkung ruhig, strukturiert und kontrolliert bleibt.
Dynamische Leserichtung
Die Linien sollen Bewegung erzeugen und subtil eine Leserichtung oder räumliche Spannung andeuten – ohne Inhalte zu überlagern oder vom Logo und den Core-Elementen abzulenken.
Starker Anschnitt ist Pflicht
Die entstandenen Outline-Räume müssen aktiv angeschnitten werden und mindestens an einer Seite in den Beschnitt laufen.
Dadurch bleiben die Parallelogramme als offene, dynamische Gestaltungs-räume lesbar, ohne zu ornamenthaft oder abgeschlossen zu wirken.
Funktion der Parallelogramme im System
Die freien Parallelogramm-Outlines sind adaptive Erweiterungen der Schräge und übertragen das 15,5°-Prinzip in eine flexible, grafische For-mensprache. Sie sind mehr als dekorative Linien: Sie übernehmen eine klare funktionale Rolle im INFORM Design OS.
Parallelogramme:
- stärken die visuelle Tektonik des Layouts und geben Flächen eine erkennbare Richtung
- erzeugen Tiefe und räumliche Spannung, ohne dominante Flächen einzunehmen
- strukturieren Layouts subtil, indem sie Bewegung und Orientierung andeuten
- unterstützen die Leserichtung, ohne Inhalte zu überlagern
- verankern die dynamische Grundhaltung der Marke sichtbar im Design
- verbinden Core-, Spine- und Flow-Elemente durch eine gemeinsame formale Logik
- öffnen gestalterische Korridore, die modern wirken, aber klar system-gebunden sind
Durch ihre leichte Outline-Anmutung bleiben Parallelogramme zurück-haltend genug, um Inhalte nicht zu konkurrieren, gleichzeitig aber markant genug, um das Layout atmosphärisch anzureichern.
Sie fügen sich organisch in das INFORM Design OS ein – präzise, flexibel und konsequent in der Markenlogik verankert.
Damit bilden sie eine evolutionäre Ebene, die visuelle Dynamik schafft und INFORM ein unverwechselbares grafisches Profil verleiht.