
Adaptive Visuals im INFORM Design OS
Die Evolution-Elemente sind die adaptiven Gestaltungselemente des INFORM Design OS. Sie basieren auf der Geometrie des Rhomboids und bringen Dynamik, Struktur und Fokus in unsere visuelle Kommunikation.
Schräge, Flächenanschnitt, Rhomboid-Flächen, Streben. Rahmen, Fokus und Parallelogramme übertragen die charakteristische Formensprache der Bildmarke flexibel in ein visuelles System. Dabei wird ihre Geometrie geöffnet, weitergeführt und für unterschiedliche gestalterische Funktionen nutzbar.

Die Form öffnet sich – sie strukturiert, rahmt und fokussiert.
Die Schräge – unsere definierte Dynamik
Die Schräge ist ein prägendes Gestaltungsprinzip von INFORM. Ihr definierter Scherwinkel von 15,5° greift die Geometrie des Rhomboids auf und verbindet die Evolution-Elemente zu einer gemeinsamen Formensprache.
Gleichzeitig bringt die Schräge Dynamik und Wiedererkennbarkeit in die Gestaltung.
15,5° sind die Konstante. Die Anwendung bleibt flexibel.
Anwendungsanforderungen
- Scherwinkel immer 15,5°
- Winkel nicht frei verändern
- Ausrichtung gezielt für Dynamik und Blickführung einsetzen

Flächenanschnitt – die Schräge im Format
Der 15,5°-Anschnitt überträgt die Geometrie des Rhomboids direkt auf das Layout. Eine Fläche wird dabei am Formatrand schräg geöffnet und erzeugt so eine charakteristische, wiedererkennbare Silhouette.
Das Prinzip greift sinnbildlich die Subtraktion aus der Bildmarke auf: Nicht der Rhomboid selbst wird wiederholt, sondern seine charakteristische Schräge wird zum Bestandteil der Flächengestaltung.
Der Anschnitt schafft Dynamik, öffnet die Komposition und stärkt die visuelle Verbindung zur INFORM Bildmarke.
Die Bildmarke wird nicht reproduziert.
Ihre Geometrie prägt das Format.
Anwendungsanforderungen
- Der Schrägwinkel beträgt immer 15,5°.
- Der Anschnitt wird als Öffnung einer Fläche am Formatrand eingesetzt.
- Die Fläche reicht bis über den Formatrand hinaus und wird dort mit der definierten 15,5°-Schräge geöffnet.
- Größe und Position richten sich nach Format und Komposition.
- Aus der angeschnittenen Fläche wird keine zusätzliche Rhomboid-Form konstruiert.
- Der Anschnitt unterstützt die Komposition und darf Inhalte nicht beein-trächtigen.

Rhomboid-Flächen – Tiefe und Markenpräsenz
Zwei überlagerte Rhomboiden können als subtiles Flächenelement im Hintergrund eingesetzt werden. In transparenter weißer Darstellung erzeugen sie räumliche Tiefe und verankern die charakteristische Form der Bildmarke in der Komposition.
Position, gemeinsame Größe und Anschnitt können frei auf Format und Layout abgestimmt werden. Entscheidend ist das Zusammenspiel der beiden überlagerten Formen.
Die Überlagerung schafft Tiefe. Die Position folgt der Komposition.
Anwendungsanforderungen
- immer zwei überlagerte, gleich große Rhomboiden
- ausschließlich Weiß
- Transparenz zwischen 15 und 35 %
- gemeinsame Größe, Position und Anschnitt frei wählbar
- Geometrie und Proportionen des Rhomboids bleiben unverändert
- Einsatz als Hintergrundelement

Die Streben – Struktur im Raum
Die Streben entwickeln die Geometrie des Rhomboids zu offenen, frei skalierbaren Gestaltungselementen weiter. Sie geben dem Layout Struktur und erzeugen räumliche Spannung.
Drei bis vier zusammengehörige Streben bilden einen Streben-Verbund. Der Winkel von 15,5° und die parallele Ausrichtung bleiben konstant. Mehrere Verbünde können je nach Format und Komposition miteinan-der agieren.
Die Geometrie bleibt konstant. Die Streben strukturieren den Raum.
Anwendungsanforderungen
- Winkel immer 15,5° und parallele Ausrichtung beibehalten
- drei bis vier Streben bilden einen Streben-Verbund
- Breite, Länge, Stärke und Abstand frei wählbar
- Position und Anschnitt folgen der Komposition
- mehrere Verbünde können miteinander agieren
- bevorzugt Weiß und/oder transparent
- alternativ in den definierten Kernfarben
- innerhalb eines Streben-Verbunds einheitliche Farbgebung
- Farbwahl passend zu Hintergrund, Anwendung und Aussage
- Inhalte und Lesbarkeit nicht beeinträchtigen

Der Rahmen – relevante Bereiche definieren
Der Rahmen hebt relevante Bereiche innerhalb einer Komposition hervor. Er liegt über oder hinter Bild- und Textinhalten und lenkt durch Ausrichtung und Anschnitt gezielt den Blick.
Er steht in zwei Ausprägungen zur Verfügung: massiv oder filigran.
Der Rahmen definiert einen Bereich und lenkt den Blick darauf.
- Massiv: INFORM Farbverlauf oder Weiß
- Filigran: ausschließlich INFORM Farbve
Anwendungsanforderungen
- 15,5°-Geometrie verbindlich
- über oder hinter Inhalten einsetzbar
- Anschnitt und Ausrichtung gezielt zur Blickführung einsetzen
- Form nicht verändern oder frei nachbauen
- nicht dekorativ vervielfachen
> Zum Download
Massiver und filigraner Rahmen stehen in den definierten Varianten als SVG-Dateien zum Download bereit.

Der Fokus – Der visuelle Marker für Relevanz
Der Fokus setzt einen gezielten Schwerpunkt innerhalb einer Komposition. Wie ein Sucher richtet er die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Inhalt oder Ausschnitt, ohne diesen vollständig einzurahmen.
Seine beiden Elemente bilden dabei immer eine feste Einheit.
Der Rahmen definiert einen Bereich.
Der Fokus setzt einen Schwerpunkt.
Anwendungsanforderungen
- beide Elemente immer als feste Einheit einsetzen
- nicht voneinander trennen oder gegeneinander verschieben
- als gesamte Einheit proportional skalieren
- Position passend zum Inhalt wählen
- ausschließlich weiß oder transparent verwenden
- bewusst und reduziert einsetzen
> Zum Download
Der Fokus steht in den definierten Farbvarianten als SVG-Datei zum Download bereit.

Parallelogramme – Dynamik und Raum
Parallelogramme sind freie Gestaltungselemente auf Basis der
15,5°-Geometrie. Sie erzeugen Bewegung und räumliche Spannung und können als grafische Ebene hinter Bild- und Textinhalten weiterlaufen. Sie schaffen keine Flächen oder Bereiche für Textplatzierungen.
Parallelogramme strukturieren die Komposition, nicht den Inhalt.
Anwendungsanforderungen
- 15,5°-Geometrie verbindlich
- klare Differenzierung zur Bildmarke
- Strichstärke: proportional zu Format und Größe wählen und innerhalb der Komposition harmonisch abstimmen
- Farbe: Weiß, Petrol oder Dunkelpetrol; Schwarz nur in einfarbigen Anwendungen
- Kreuzungen und Überlagerungen erlaubt
- dürfen hinter Texten und anderen Inhalten sichtbar weiterlaufen
- nicht als Begrenzung oder Fläche für Textplatzierungen einsetzen
- Inhalt, Logo und Informationshierarchie nicht beeinträchtigen
- Anschnitt verpflichtend: mindestens eine Seite läuft in den Beschnitt
- keine geschlossenen Formen

Weiterführende Anwendung
Die 15,5°-Geometrie der Evolution-Elemente bildet die Grundlage für weiterführende Gestaltungsprinzipien und neue visuelle Anwendungen. Dabei können bestehende Elemente kombiniert, räumlich weitergedacht und auf neue Anforderungen übertragen werden.
So entstehen aus der definierten Formensprache neue Lösungen, ohne die gestalterische Verbindung zum INFORM Design OS zu verlieren.
Die Geometrie bleibt konstant.
Die Anwendung entwickelt sich weiter.

Downloads
Der Fokus
Der Rahmen